Demokratisch

Cassa dei medici

Wolfgang Schibler
Direktor Ärztekasse

Als Genossenschaft ist die Ärztekasse eine demokratische Organisation. Jedes Mitglied hat unabhängig von Rang und Namen eine Stimme. Die Mitglieder sind – so steht es in den Statuten festgeschrieben – die Kunden der Ärztekasse, also die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte. Nur sie können an Urabstimmungen teilnehmen, Anteilscheine erwerben
und sich gleich in mehrfacher Hinsicht am Erfolg der Partnerschaft mit der Ärztekasse erfreuen.
Dank dieser Organisationsform ist sichergestellt, dass die Zielrichtung der Ärztekasse als Dienstleistungsunternehmen erhalten bleibt. In der Wirtschaft gelten demokratisch organisierte Unternehmen als schwer zu führen. Autoritäre Unternehmer gelten da eher als Erfolgsgaranten. Die Ärztekasse beweist, dass es auch anders geht. Mit einer strikten
Aufgabenteilung zwischen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung ist sichergestellt, dass die demokratische Entscheidungsfindung nicht das operationelle Alltagsgeschäft behindert. Zudem fördert die genossenschaftliche Organisation das Vertrauen der Kunden in «ihre» Ärztekasse. Gegenseitiges Vertrauen ist schliesslich die unverzichtbare Basis in einem Geschäft, in dem es um Geld und vertrauliche Daten geht.


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ars medici 6/2007

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Ars Medici Nr. 6

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