«Ein Powerprogramm vom Feinsten ...»

Interview

Christoph Ehrensperger
Direktionsassistent Ärztekasse

«CB 6» heisst die neue Administrationssoftware der Ärztekasse. Zu ihren Stärken und Spezialitäten äussern sich im Interview Ärztekasse-Direktor Wolfgang Schibler und Direktionsassistent Christoph Ehrensperger.

«checkup»: Weshalb präsentiert denn die Ärztekesse schon wieder ein neues Programm für die Praxisadministration?

Ehrensperger: «Schon wieder» kann man da kaum sagen. Denn das bisherige Programm «CB pro» basiert auf einer Software, die wir vor über zehn Jahren im Hinblick auf die Einführung des Tarmed erarbeitet haben. Da dieses Programm inzwischen mehrmals aktualisiert worden ist, sind wir nun an entwicklungstechnische Grenzen gestossen, die eine grundlegende Neufassung notwendig machte.

«Grundlegende Neufassung» tönt für den Anwender ziemlich bedrohlich. Heisst das im Klartext: alles wird anders?

Ehrensperger: Nein, nein, das heisst es keineswegs. Denn wir haben bei dieser Neugestaltung sehr bewusst darauf geachtet, dass Bildschirmoberfläche und Bedienungselemente den Funktionen und Formen entsprechen, die den Anwendern aus den bisherigen Programmen vertraut sind. Zudem präsentieren sich die Programmoptionen so anschaulich und übersichtlich und so weitgehend selbsterklärend, dass die Umstellung innert kürzester Zeit und ohne fremde Hilfe erfolgen kann.

Schibler: Wie immer bei solchen Entwicklungen ging es uns dabei zunächst grundsätzlich darum, Gutes zu verbessern und mit Komponenten zu ergänzen, die sinnvoll sind und von unseren Kundinnen und Kunden ausdrücklich gewünscht werden. Was den Inhalt des Programms betrifft, so besteht es einerseits aus einer erneuerten, das heisst einfacheren und effizienteren Software für die Leistungserfassung und Fakturierung. Andererseits enthält es Optionen für eine Agenda und Dossierverwaltung, wobei alle Programmelemente als Baukastenteile konzipiert und so flexibel ausgelegt sind, dass sie sich auf einfache Weise an die jeweiligen Verhältnisse und Bedürfnisse anpassen lassen.

Ehrensperger: So ist auch die gesamte Arbeitsumgebung individuell modifizierbar, indem man zum Beispiel für bestimmte Arbeitsvorgänge eigene Schalter und Piktogramme einrichten oder sie mit persönlichen Farbcodes kennzeichnen kann – und zwar wiederum auf denkbar unkomplizierte Art. Ganz grundsätzlich haben wir bei der technischen Umsetzung dieses Programms strikte darauf geachtet, dass alle Funktionen und alle Softwarebereiche auf kürzesten Wegen erreichbar sind, dass heisst in der Regel mit nicht mehr als zwei Mausklicks ...

... ein reichlich ehrgeiziges Unterfangen ...

Schibler: Ja, das kann man tatsächlich sagen. Wobei wir natürlich den Vorteil haben, dass wir bei unseren Programmentwicklungen auf Erfahrungen zählen können, wie sie in dieser Branche wohl einmalig sind. Denn als Ärztekasse sind uns nicht nur die verwaltungstechnischen Anforderungen, die von aussen an die ärztliche Praxis gestellt werden, bestens vertraut, sondern ebenso die Ansprüche der Ärztinnen und Ärzte, wenn es um die optimale Administration und Organisation ihrer täglichen Tätigkeit geht. Diese Vertrautheit mit den praktischen Bedingungen und Bedürfnissen des ärztlichen Alltags bildete denn auch die Basis für die Entwicklung der neuen Programmangebote «Agenda» und «Dossierverwaltung». In beiden Fällen war uns aus erster Hand bekannt, auf was es ankommt, wenn es darum geht, ein zielgenaues Zeit- und Dokumentenmanagement so aufzubauen und einzurichten, dass mit minimalem Aufwand optimaler Nutzen erreicht wird.

Und was wird aus meiner geliebten Papieragenda? Und aus meinen altvertrauten Hängemäppchen?

Schibler: Wenn man es ökonomisch und nicht nostalgisch betrachtet, sind deren Tage wohl gezählt. Zumindest im professionellen Bereich. Denn die Vorteile eines Wechsels zur elektronischen Zeitplanung und Dossierverwaltung sind so eindeutig, dass sich auch die angeblich konservative Ärztekasse davon überzeugen musste, dass dieser Schritt ein Fortschritt ist, von dem alle profitieren, die Ärzte wie die Patienten.

Ehrensperger: Zugegeben, die alten Werkzeuge haben ihren Reiz. Und manchmal sogar ihre Vorzüge. So kann ich bei der Papieragenda gewissermassen mit einem Griff feststellen, ob der Samichlaus am 6. der 7. Dezember kommt. Aber wehe, wenn ich an einer Eintragung etwas ändern möchte und einen Termin verschieben und eine Terminlücke finden muss. Kommt dazu, dass unsere elektronische Agenda nicht nur fürs Zeitmanagement geschaffen ist, sondern auch fürs Kommunizieren. So kann die Praxisassistentin zum Beispiel dem Arzt mit einem Mausklick signalisieren, sobald ein angemeldeter Patient eingetroffen ist oder bereits im Wartezimmer sitzt. Und schliesslich lässt sich der Inhalt der Agenda auch auf ein «Palm» oder auf ein anderes mobiles PDA-Gerät transferieren – und umgekehrt.

Ähnlich flexibel und funktional arbeitet die elektronische Dossierverwaltung, die zum Beispiel sämtliche Schrift- und Bild- oder Tondokumente, die einen bestimmten Patienten betreffen, selbsttätig am richtigen Ort abspeichert. Da alle Änderungen an allen Unterlagen automatisch protokolliert werden und ihre Ursprungsversionen jederzeit wiederherstellbar sind, ist ein versehentliches Überschreiben oder Löschen von Dokumenten ausgeschlossen.

Also eine narrensichere Sache?

Schibler: Ja. Doch eine rundum schöne und sichere Sache ist nicht nur unsere Dossierverwaltung, sondern das gesamte CB 6, das sich schon jetzt als ein Powerprogramm vom Feinsten erwiesen hat. Denn während seiner über zweijährigen Entwicklungszeit haben wir es immer wieder auf Herz und Nieren geprüft und in Pilotversuchen getestet: mit erstklassigen Ergebnissen.

Weitere Informationen zum «CB 6» über die regionalen
Geschäftsstellen der Ärztekasse oder
über Ärztekasse Marketing, Telefon 044 436 17 74
marketing@aerztekasse.ch













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