I love you, Anna Kurnikowa!
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Christoph Ehrensperger,
Teamleiter Projekte und Prozess, Ärztekasse
Teamleiter Projekte und Prozess, Ärztekasse
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Frage: Während ich mich vor Liebe verzehre, hat sie es offenbar nur auf meinen Computer abgesehen. Was soll ich tun?
Antwort: Auch wenn wir unsere heisse Linie eigentlich nicht für heisse Herzensangelegenheiten eingerichtet haben, nehmen wir Ihr Problem selbstverständlich ernst. Umso mehr als Sie ja nicht der Einzige sind, der von einer kleinen Schwäche für Anna Kurnikowa befallen wurde. Dass sich die attraktive Russin offenbar weniger für Ihr Innenleben als für das Ihres Computers interessiert, mag hart für Sie sein, überrascht uns aber keineswegs. Denn das Virus, das unter dem Namen der kessen Tennisspielerin sein Unwesen trieb und immer noch treibt, unterscheidet sich vom Virus der Liebe vor allem dadurch, dass es nicht auf ein einziges Opfer fixiert ist, sondern sozusagen nie genug bekommen kann. Doch wollen wir hier nicht zu weitschweifig werden, sondern uns auf die Frage konzentrieren, was ein Computervirus denn eigentlich ist:
Egal, ob er den Namen «Melissa» oder «I love you» oder eben «Anna Kurnikowa» trägt, ist ein Computervirus ein Programm, das sich, sobald es gestartet wird, an ein anderes Computerprogramm ankoppelt. Die meisten Viren sind allerdings nicht dafür bestimmt, ernsthaften Schaden anzurichten. Sie treiben eher harmlosen Schabernack, indem sie eine Meldung verbreiten und sich pausenlos vermehren. Andere Viren können hingegen das nackte Chaos anrichten, indem sie Programme beschädigen, Dateien löschen oder die gesamte Festplatte neu formatieren. Wenn Sie Ihren Computer abschalten, wird das Virus zwar aus dem Arbeitsspeicher, nicht aber aus den infizierten Dateien oder Datenträgern entfernt, so dass es beim nächsten Aufstarten wieder aktiviert wird und weitere Programme heimsucht. Denn ein Computer- oder E-Mail-Virus existiert, um sich zu reproduzieren, und ähnelt in dieser Hinsicht seinen biologischen Verwandten.
Computerviren können ausführbare Dateien wie Textverarbeitungs- und Betriebssystemprogramme infizieren, aber auch Disketten und Festplattenlaufwerke, indem sie sich an bestimmte Programme heften, die ein Computer zum Systemstart benötigt. Verschont bleibt dagegen die Hardware wie Tastatur oder Monitor. (Wenn Bilschirmverzerrungen auftreten oder bestimmte Zeichen fehlen, liegt das an den Programmen, die den Monitor oder die Tastatur steuern.)
Was kann man zur Virenprophylaxe tun? Sehr hilfreich ist eine Windows-Startdiskette (Windows 95/98, 2000), mit der man im Problemfall die nichtinfizierten Systemdateien kopieren kann (unbedingt Schreibschutz aktivieren!). Empfehlenswert ist zudem ein Virenschutzprogramm, das Ihre Software gewissermassen impft und die Diskettenaktionen überwacht. Denn praktisch alle Viren werden von Fremddisketten oder aus dem Internet übertragen. Öffnen Sie Beilagen in E-Mails deshalb nur, wenn die Herkunft unzweideutig ist und der Inhalt ungefähr dem entspricht, was man von diesem Absender erwarten kann.
PS - Jede Diskette, die Sie an die Ärztekasse senden, wird virengeprüft und formatiert. So können Sie sicher sein, dass die Disketten, die wir ihnen zurückschicken, in jeder Hinsicht unbedenklich sind und mit Anna Kurnikowas fataler Verführungskunst garantiert nichts zu schaffen haben.
Antwort: Auch wenn wir unsere heisse Linie eigentlich nicht für heisse Herzensangelegenheiten eingerichtet haben, nehmen wir Ihr Problem selbstverständlich ernst. Umso mehr als Sie ja nicht der Einzige sind, der von einer kleinen Schwäche für Anna Kurnikowa befallen wurde. Dass sich die attraktive Russin offenbar weniger für Ihr Innenleben als für das Ihres Computers interessiert, mag hart für Sie sein, überrascht uns aber keineswegs. Denn das Virus, das unter dem Namen der kessen Tennisspielerin sein Unwesen trieb und immer noch treibt, unterscheidet sich vom Virus der Liebe vor allem dadurch, dass es nicht auf ein einziges Opfer fixiert ist, sondern sozusagen nie genug bekommen kann. Doch wollen wir hier nicht zu weitschweifig werden, sondern uns auf die Frage konzentrieren, was ein Computervirus denn eigentlich ist:
Egal, ob er den Namen «Melissa» oder «I love you» oder eben «Anna Kurnikowa» trägt, ist ein Computervirus ein Programm, das sich, sobald es gestartet wird, an ein anderes Computerprogramm ankoppelt. Die meisten Viren sind allerdings nicht dafür bestimmt, ernsthaften Schaden anzurichten. Sie treiben eher harmlosen Schabernack, indem sie eine Meldung verbreiten und sich pausenlos vermehren. Andere Viren können hingegen das nackte Chaos anrichten, indem sie Programme beschädigen, Dateien löschen oder die gesamte Festplatte neu formatieren. Wenn Sie Ihren Computer abschalten, wird das Virus zwar aus dem Arbeitsspeicher, nicht aber aus den infizierten Dateien oder Datenträgern entfernt, so dass es beim nächsten Aufstarten wieder aktiviert wird und weitere Programme heimsucht. Denn ein Computer- oder E-Mail-Virus existiert, um sich zu reproduzieren, und ähnelt in dieser Hinsicht seinen biologischen Verwandten.
Computerviren können ausführbare Dateien wie Textverarbeitungs- und Betriebssystemprogramme infizieren, aber auch Disketten und Festplattenlaufwerke, indem sie sich an bestimmte Programme heften, die ein Computer zum Systemstart benötigt. Verschont bleibt dagegen die Hardware wie Tastatur oder Monitor. (Wenn Bilschirmverzerrungen auftreten oder bestimmte Zeichen fehlen, liegt das an den Programmen, die den Monitor oder die Tastatur steuern.)
Was kann man zur Virenprophylaxe tun? Sehr hilfreich ist eine Windows-Startdiskette (Windows 95/98, 2000), mit der man im Problemfall die nichtinfizierten Systemdateien kopieren kann (unbedingt Schreibschutz aktivieren!). Empfehlenswert ist zudem ein Virenschutzprogramm, das Ihre Software gewissermassen impft und die Diskettenaktionen überwacht. Denn praktisch alle Viren werden von Fremddisketten oder aus dem Internet übertragen. Öffnen Sie Beilagen in E-Mails deshalb nur, wenn die Herkunft unzweideutig ist und der Inhalt ungefähr dem entspricht, was man von diesem Absender erwarten kann.
PS - Jede Diskette, die Sie an die Ärztekasse senden, wird virengeprüft und formatiert. So können Sie sicher sein, dass die Disketten, die wir ihnen zurückschicken, in jeder Hinsicht unbedenklich sind und mit Anna Kurnikowas fataler Verführungskunst garantiert nichts zu schaffen haben.
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